Sind die Menschen vor 200 Jahren krank geworden, so haben sie trotzdem gearbeitet und wurden noch kränker, denn ohne Arbeit kein Geld und ohne Geld hieß es verhungern. Das System Krankenversicherung lag damals noch in weiter Ferne. Dennoch gab es schon eine Art Mitgliederverbände, die Beiträge gesammelt haben um so in Not geratene und deren Angehörige zu unterstützen.
Als erstes entstanden Krankenversicherungen für Arbeiter in Fabriken Mitte des 19. Jahrhunderts. Getragen wurde die Krankenversicherung, die eher der Sozialversicherung glich von Orts-, Gemeindeversicherungs- und Knappschaftskrankenkassen.
Da nur Arbeiter dort versicherbar waren, gründete sich zur selben Zeit auch die private Krankenversicherung, denn auch die bisher nicht berücksichtigten Bevölkerungsschichten wollten krankenversichert sein. Schon seit 1901 unterliegt die private Krankenversicherung dem Aufsichtsamt für die Privatversicherung. Vor allem Beamte, Geistliche und Lehrer fügten sich diesem System dankbar.
Der Entwicklungsschub der PKV wurde durch den ersten Weltkrieg und die daraus resultierende Instabilität der Währung zunächst gestoppt. Auf den Krieg folgten Gesetze über den Aufbau und die Ausführungsbestimmungen der Sozialversicherung, die viele Bürger als versicherungsfremd einstuften, dies wiederum führte dazu, dass die private Krankenversicherung der Ansprechpartner wurde.
Die PKV wurde ein zweites Mal von der Sowjetunion gebremst, da diese das private System verbot. Erst seit 1949 gibt es einen bundesweiten PKV Verband. Ein Gesetz, das der privaten Versicherung einen festen Platz neben der Gesetzlichen einräumt gibt es jedoch erst seit 1970 durch das zweite Krankenversicherungsänderungsgesetz.
1993 wurden die Standardtarife eingeführt und die PKV wurde für zwei Jahre Träger der Sozialversicherung. Die Seite http://www.private-krankenversicherung.net informiert sie darüber welche Vorteile ihnen persönlich die PKV leistet und auf welche Beiträge sie sich einstellen sollten.