Normalerweise ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung nicht einfach. Es muss ein bestimmtes Jahreseinkommen erreicht werden und es dürfen keine Vorerkrankungen vorliegen.
Leichter machen es die privaten Versicherer den Studenten, denn sie hoffen, dass diese ihnen langjährige Kunden bleiben.
Die monatlichen Beiträge sind für Studenten meist günstiger als bei einer GKV. Alles was getan werden muss, ist die Befreiung von der Versicherungspflicht spätestens drei Monate nach der Immatrikulation oder nach Auslaufen der Familienversicherung. Nun kann bereits nach einem geeigneten Versicherungsanbieter gesucht werden. Eine Hilfe bei der Suche kann ihnen diese Seite sein, die sie mit vielen, unabhängigen und umfangreichen Informationen zum Thema private Krankenversicherung zu dem für sie am geeignetsten Tarif führt.
Sind Studenten in einer privaten Krankenversicherung, so können sie sich nicht nur frei aussuchen in welchem Krankenhaus sie behandelt werden wollen, sich bevorzugt von Ärzten behandeln lassen und sich mehr für die zahnärztlichen Behandlungen zahlen lassen, sondern sie haben auch keine Zuzahlungen zu Medikamenten, sowie 10 Euro Praxisgebühr mehr zu begleichen.
Natürlich gibt es auch Situationen, in denen die private Krankenversicherung für Studenten keinen Sinn macht. Sollten beispielsweise schon Kinder in Planung sein, so ist die GKV meist die bessere Entscheidung, denn in der PKV werden Kinder nicht automatisch mitversichert, es muss stattdessen für jedes Kind ein einzelner Tarif gewählt und bezahlt werden. Außerdem kann es bis zu acht Monate dauern, bis der Versicherungsschutz der PKV tatsächlich in Kraft tritt, wenn man das erste Mal privat versichert werden möchte. Auch bei Vorerkrankungen muss mit höheren Beiträgen oder aber Leistungsausschlüssen gerechnet werden.
Nach dem Studium heißt es meist zurück in die GKV, denn sobald man in das Berufsleben einsteigt heißt es auch für vorige privatversicherte Studenten die Jahresarbeitseinkommensgrenze zu übersteigen.